Heute bin ich über eine Webseite gestolpert, die sich wirklich an alles hält, was man im Webdesign nicht machen sollte. Ich bin zwar nicht frei von Schuld und nicht alles was ich gemacht habe oder mache, würde ich morgen genauso machen. Aber was dieser professionelle Auftritt im Netz dem Besucher zumuten ist schon fragwürdig.
Ich möchte keinen an den Pranger stellen. Daher mache ich die Screenshots möglichst unkenntlich.
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Ein echt kreativer Link, der sich dort beim drüber fahren mit der Maus zeigt. Nur welcher Besucher kann mit <b><font … etwas anfangen? Ich glaube es muss dazugesagt werden, dass die gesamte Seite aus einem Shop System zu kommen scheint. Da sollten solche Fehler also nicht mehr vorkommen.
Aber die Navi hat noch mehr zu bieten:
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Ohne Punkt, ohne Komma und ohne Abstände. Hätten einzelne Menüpunkte keine Unterpunkte, die verschiedenen einzelnen Menüpunkte würden einem gar nicht so vorkommen.
Zumindest wird man freundlich begrüßt in Ihrem neuen Internetauftritt. “Neu” – wenn ich es nicht vergesse, werde ich in einem halben Jahr nochmal vorbeischauen. Ich ahne ja schlimmes und ein Blick ins Gästebuch verrät es auch. Aber hinterfragen möchte ich doch den “angenehmen Aufenhalt” (den Rechtschreibfehler mal fast nicht kommentiert, evtl. sind beim neuen Auftritt ja ein paar “t”s zu wenig eingekauft wurden). Ich kann mir jetzt nicht vorstellen, was an einem Aufenthalt auf einer Homepage angenehm sein soll. Bzw. wie die Homepage dazu positiv beitragen kann. Klar negativ geht… aber positiv? Wärme kann angenehm sein. Sonne kann angenehm sein. Das knistern eines Kamins kann angenehm sein. Aber der Aufenthalt auf einer Homepage? Evtl. ist das Web3.0 – der angenehme Aufenthalt auf einer Homepage.
Wir alle wissen, dass Kundenbindung wichtig ist. Newsletter sind dort ein einfaches Mittel, diese aufrecht zu erhalten. Aber muss ein Newsletter wirklich über eine Laufschrift als Element einer Seite angezeigt werden?
Und ist es für den Newsletter wirklich wichtig, ob ich Frau oder Herr bin?
Auch wenn es mir persönlich nicht gefällt, so hat doch der deutsche Wortschatz mehr als zwei Anrede Formen. Was ist mit Dr. oder Prof.? Was machen die ganzen Dipl. Ing.’s dieser Welt? Dürfen die keinen Newsletter bekommen oder sind das keine willkommenen Kunden?
Elementar wichtig für eine Homepage, die aktuelle Wetterlage vor Ort beim Anbieter. Fehlt nur noch die Wetterlage von Serverstandort und ich hätte alle Informationen, die ich hier nie erwartet hätte.
Ich kann jetzt nur von Glück sprechen, dass mein Browser JavaScript hat und dieses auch aktiviert ist. Sonst hätte ich ja gar nicht so viel von der Seite mitbekommen. Deaktiviert man JavaScript oder hat es gar nicht, bekommt man auf dieser Seite auch keine Navigation zu sehen!![]()
Stellen wir uns also den Besucher vor, der nicht so viel Ahnung von PCs hat und Crossbrowser und JavaScript. Also der Besucher, der auch hier Kunde werden könnte. Er sieht nur die Startseite und hat nicht mal eine Ahnung davon, dass es weitere Seiten geben könnte.
Zumindest wird er in der Fusszeile darüber informiert, dass er mit seinem WideScreen Laptop und einer Auflösung von 1280 x 800 px schon gar nicht als Kunde gewollt ist. Der Rest ist dann doch sowieso egal.




Am 1. April 2009 um 01:00 Uhr
naja, wer selber ca. 10 Rechtschreibfehler auf zwei kleine Seiten Text hat, sollte sich nicht über Rechtschreibfehler anderer mokieren
Am 1. April 2009 um 09:01 Uhr
Schöner Beitrag.
Leider kein Einzelfall. Solche Seiten kommen einem öfters unter die Augen.
Gruß, Chriz
Am 6. April 2009 um 01:12 Uhr
ja, ist schon ein wahrer verstoß gegen den webdesigner-ehrenkodex wenn man im formular keinen doktor-titel auswählen kann. was soll das? sind doktores etwa keine menschen? und wie sieht es mit friseusen aus? und dann noch das wetter auf der seite veröffentlichen, ich glaub es geht los. und <b> tags in der überschrift, du liebe güte, aso solch ein fauxpas sollte einem weppdisainer aber wirklich nicht passieren. gut das es ungefähr 10 millionen blogs wie diesen hier gibt, wo drauf aufmerksam gemacht wird.
Am 6. Mai 2009 um 21:24 Uhr
Du merkst doch selber nichts…
Am 20. Mai 2009 um 06:28 Uhr
Interessant sind diese kommunikativ pubertären Einwürfe. Aber ob sie wirklich den Nutzen haben, den der Hinterlasser haben wollte auch errreichen?